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Astrid-Lindgren-Schule Ransbach-Baumbach

Das alles haben wir erlebt

Seit beginn des Schuljahrs sind wir, die Klasse 1a, jeden Donnerstag in den ca. 1,5 km entfernten Wald gewandert. Ausgestattet mit Gummistiefeln, wetterfester Kleidung, zwei Planen, unterschiedlichen Materialien und genügend Frühstück sind wir in Begleitung unserer FSJ fast bei jeder Wetterlage unterwegs gewesen. Nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Waldboden konnten die Kinder sich frei in der näheren Umgebung bewegen und selbstständig den Wald entdecken. Anschließend haben wir die Klasse in zwei Gruppen geteilt und fächerübergreifend verschiedene Themen bearbeitet. Z.B. konnten die Kinder Waldgegenstände messen und vergleichen, mit Adjektiven beschreiben, Bewegungsgeschichten nachspielen und den sich verändernden Wald beobachten und dokumentieren. Das Thema Frühling wurde sehr ausführlich in einem Lapbook dokumentiert. Unser Adventsgesteck gestalteten wir mit gesammelten Materialien. Auch für den Kunstunterricht wurden immer wieder Naturmaterialien im Wald gesammelt. Die Kinder konnten sehr gut beobachten, wie sich der Wald z.B. nach einem starken Sturm oder nach sehr viel Niederschlag verändert. Umgefallenen Bäume konnten genauer untersucht, riesige Wurzeln bestaunt und Wasserläufe überwunden werden. Die Kinder waren in einer ständigen Interaktion miteinander und auch mit den Lehrpersonen.

Und das ist in Bewegung geraten

Die Schule war im Großen und Ganzen nicht von der Aktion betroffen.

Für die Kinder eröffnet sich einen ganz neue Perspektive, verschiedene Lerninhalte zu begreifen, zu üben und zu verinnerlichen. Ein ganz großes Argument ist der soziale Aspekt. Über die Bewegung im Wald begegnen die Kinder ihren Klassenkameraden auf ganz neue Weise. Sie erleben zusammen verschiedene kleine Abenteuer und bewältigen Probleme. Sie nehmen die Natur bewusster wahr und können ihre Erfahrungen austauschen.

Lehrerin
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